Sicherheit im WWW
Einstellungen im Browser - In allen wichtigen Browsern werden Sicherheitsmechanismen zur Verfügung gestellt. Der Internet Explorer beispielsweise nutzt ab Version 4 ein sogenanntes Zonenmodell mit vier Sicherheitszonen: Lokales Intranet, Internet, Vertrauenswürdige Sites und Eingeschränkte Sites. Wer lieber Netscape, Mozilla (z.B. Firefox) oder Opera verwendet, hat ein paar Probleme weniger, denn diese unterstützen weder ActiveX noch VBS (Visual Basic Scripts) - ein klarer Vorteil in punkto Sicherheit.
Risiko durch ActiveX - Über ActiveX-Steuerelemente lassen sich bestehende Software-Komponenten von einem Server abrufen und im Webbrowser wie ein normales Programm ausführen. Durch die tiefgehenden Zugriffsrechte bergen ActiveX-Steuerelemente potentiell ein hohes Risiko.
Webfilter - Ein unbeschränkter Zugang zum World Wide Web stellt für Mitarbeiter eine große Versuchung dar, diesen zu nicht-geschäftsrelevanten Zwecken zu nutzen. Das senkt die Produktivität, produziert Netzlast, verbraucht die Bandbreite ihres Internetzugangs und schafft - durch Download und Installation von Programmen - Sicherheitsprobleme. Webfilter überprüfen aufgerufene Webseiten und blockieren zuverlässig unerwünschte oder illegale Inhalte. Anbieter von Webfiltern sind z.B: Cobion Secure Computing, Surfcontrol, Websense oder Webwasher.
SSL (Secure Socket Layer) - SSL ist in Ihrem Webbrowser (Internet-Explorer, Netscape, Opera) bereits integriert und baut eine verschlüsselte Netzverbindung zwischen Ihrem Computer und dem Server im Internet auf. SSL gewährleistet dabei, dass Daten während der Übertragung über das Internet nicht von anderen gelesen oder manipuliert werden können. Darüber hinaus wird mit SSL die Identität einer Internetseite bestätigt. Zu erkennen sind SSL-Verbindungen am URL: statt http://... beginnt er mit https://... . Alle vertraulichen Datenübermittlungen sollten über SSL-Verbindungen erfolgen. Verfügt ein Anbieter im Internet nicht über eine solche Sicherheitsmaßnahme, sollten Sie keine Daten austauschen.
Cookies - Cookies sind kleine Textdateien, die von Ihrem Browser beim Aufruf bestimmter Webseiten auf Ihrer Festplatte gespeichert werden. Da Cookies keinen ausführbaren Programmcode und damit auch keine Viren oder sonstigen gefährlichen Programme enthalten, stellen sie kein direktes Sicherheitsrisiko dar. Allerdings kann der Einsatz von Cookies dazu führen, dass sich im Laufe der Zeit umfassende Daten als Cookies auf der Festplatte ansammeln und für Dritte dort abrufbar sind. Generell sollte man nur solche Cookies zuzulassen, die ein Verfallsdatum haben und die ausschließlich an die Webseite zurückgesendet werden, von der sie stammen. Diese Einstellungen können im Browser vorgenommen werden.
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